FAQ

 

Kann ich eine PRS-Raumschießanlage in meinen Garten stellen?

Auch wenn die meisten Bauordnungsämter auf diese Frage erst einmal mit einem "Nein" antworten - Ja, es geht. PRS-Raumschießanlagen sind nach dem Bundesemissionsschutzgesetz privilegiert und benötigen keine emissionsschutzrechtliche Erlaubnis. Damit dürfen unsere Anlagen auch in reinen Wohngebieten aufgestellt werden, solange die sonstigen baurechtlichen Bedingungen - wie Abstände zu Nachbargrundstücken - beachtet werden. In reinen Wohngebieten kann aber die gewerbliche Nutzung eingeschränkt sein. Das hat nicht primär mit dem Schießstand zu tun, sondern damit, dass in reinen Wohngebieten möglichst kein gewerblicher Kundenautoverkehr erwünscht ist. Gegebenenfalls kann aber mit Hinweis auf die vergleichsweise kleine Kundenzahl bei einem kleinen Schießstand eine Ausnahmegenehmigung erwirkt werden. Wir beraten Sie hier gerne.

 

Ich habe nicht genügend Platz um den Mindestabstand zum Nachbargrundstück einzuhalten.

Auch das ist kein absoluter Hinderungsgrund. Wenn Sie sich mit Ihrem Nachbarn gut verstehen, ist dieser möglicherweise bereit, auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu verzichten. Ein solcher Verzicht muss dann mit dem Bauantrag eingereicht werden.

 

Welche Voraussetzungen muss ich als Betreiber erfüllen?

Zuerst einmal brauchen Sie eine waffenrechtliche Erlaubnis, also eine Waffenbesitzkarte oder einen Jagdschein. Darüber hinaus verlangen manche Waffenbehörden auch eine Schießleiterqualifikation. Wenn Sie diese noch nicht haben, vermitteln wir gerne einen passenden Lehrgang.

 

Wie aufwendig ist die Beantragung der polizeilichen Schießerlaubnis?

Das ist der aufwendigste Teil auf dem Weg zum eigenen Schießstand. Die benötigen Antragsunterlagen füllen schnell 2 - 3 Aktenordner. Der Umfang der nötigen Unterlagen ist von Waffenbehörde zu Waffenbehörde etwas unterschiedlich. Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung bieten wir einen Fullservice an. Wir fragen bei Ihnen alle benötigten Informationen ab und erstellen dann in Ihrem Auftrag den Antrag zur Erlangung der Schießerlaubnis. Das betrifft auch die in der Regel notwendige Baugenehmigung. Diese Dienstleistung ist für Sie im Kaufpreis enthalten. Lediglich externe Arbeiten wie zum Beispiel die Erstellung eines amtlichen Lageplans durch einen öffentlich bestellten Vermesser oder die Einreichung des Bauantrages durch einen vorlageberechtigten Architekten, müssen von Ihnen getragen werden. Rechnen Sie für diese externen Kosten mit einem Betrag von 3- bis 5-Tausend Euro.

 

Kann ich in den RPS-Raumschießanlagen auch IPSC schießen?

Ja, das geht. Der Kugelfang kann aus allen Richtungen und auch aus kurzer Distanz (ab 5 Metern) beschossen werden. Einzige Einschränkung ist der Verzicht auf Stahlziele. Da an diesen die Geschosse zerplatzen und so eine große Menge Bleistaub freisetzen würden, ist die Verwendung von Stahlzielen nicht möglich. Wir bieten für diesen Fall aber eine große Auswahl an Kunststoffzielen an, die den gleichen Zweck erfüllen.

 

Kann man eine Fallscheibenanlage betreiben?

Ja, das geht. Auch hier gilt, dass keine Stahlziele verwendet werden können. Auch hier bieten wir eine Alternative mit Kunststofffallscheiben an.

 

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Die Betriebskosten sind vergleichsweise niedrig:

- Der Geschossfang nimmt rund 20.000 Schuss auf, bevor er überholt werden muss. Bei der Überholung werden typischerweise etwa 20 Prozent der Fangmatten ausgetauscht, der Rest nur umgehangen. Dies ist mit Materialkosten von rund 800 Euro verbunden. Auf Wunsch können diese Arbeiten auch von unseren Mitarbeitern ausgeführt werden.

- Daneben benötigt der Schießstand Strom für Beleuchtung, Lüftung, Heizung (Wärmepumpe) und Kühlung. Eine Einheit mit 2 Bahnen benötigt ohne Heizung oder Kühlung etwa 1 Kilowatt elektrischer Leistung. Pro Betriebsstunde fallen somit Stromkosten von etwa 30 Cent an. Bei zugeschalteter Heizung oder Kühlung hängt der Strombedarf von der Außentemperatur ab. Bei Frost (0 Grad) benötigt die Heizung etwa 5 Kilowatt. Das zieht Stromkosten von rund 1,50 Euro pro Betriebsstunde nach sich. Im Hochsommer ist für die Kühlung eine ähnliche Größenordnung zu veranschlagen. Im Jahresmittel sollte man mit Stromkosten von etwa einem Euro pro Betriebsstunde rechnen.

- Die notwendige Versicherung für den Schießstandbetrieb kostet etwa 250 Euro pro Jahr. Dazu kommen optional noch die üblichen Versicherungen (Haftpflicht, Sachschäden, Einbruch, Vandalismus, Feuer, Gebäude, etc.), die mit etwa 500 Euro pro Jahr zu Buche schlagen.

 

Welche Medienanschlüsse benötige ich?

Essentiell ist ein Drehstromanschluss mit 3 x 16 Ampere. Je nach zusätzlichen Einbauten (Küche, Bar, WC, Dusche) kann noch ein Frischwasser- und ein Abwasseranschluss nötig sein.

 

Der Schießstand soll abseits der üblichen Bebauung errichtet werden. Dort ist weder ein Strom- noch ein Wasseranschluss vorhanden. Kann der Schießstand autark betrieben werden?

Ja, wir bieten ein umfangreiches Autarkiepaket an. Solarstromanlage, gegebenenfalls ein kleines Windrad, ein Dieselgenerator, ein Frischwasserspeicher, eine Abwasseraufbereitung oder -Lagerung, alles kann realisiert werden. Sprechen Sie uns einfach an!

 

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